Das Bürger- und Verwaltungszentrum  -  Ein Service- und Komfortgewinn für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Regensburg




Informationen zum BVZ:

 

Im Rahmen einer Public Private Partnership, kurz PPP genannt, hat die MFS Vermögensverwaltungs GmbH, eine Schwesterfirma der Ferdinand Schmack jun. GmbH, den Auftrag zur Errichtung des neuen Bürger- und Verwaltungszentrums (BVZ) erhalten. Als Bauherr und Investor sorgen wir im Rahmen dieses Modells für die schlüsselfertige Errichtung des Gebäudes und vermieten dieses anschließend für eine Dauer von 30 Jahren an die Stadt Regensburg. Nach Ablauf des Mietvertrages geht das BVZ schließlich in das Eigentum der Stadt Regensburg über.

Im September 2006 begannen die Abrissarbeiten am ehemaligen Sinz-Gebäude im Hof des bestehenden Verwaltungsbaus „Neues Rathaus" am Minoritenweg 2-10. Die Baumaßnahmen für den Neubau liefen seit Ende 2007. Im September 2009 wurde der Neubau abgeschlossen und von uns am 1. Oktober 2009 an die Stadt Regensburg zur Nutzung übergeben.

Insgesamt werden rund 200 Mitarbeiter in dem Gebäude Platz finden. Übergeordnete Besprechungsräume, Archiv-Registraturbereiche und Einrichtungen der Infrastruktur komplettieren die vielfältige Nutzung des Projekts.




Details zu Public Private Partnership:

 

Public Private Partnership (PPP) wird auch gemäß der deutschen Übersetzung als "Öffentlich Private Partnerschaft" bezeichnet. PPP stellt einen bislang vor allem im Ausland, aber kaum in Deutschland genutzten Ansatz dar, privates Kapital und Know-how bei der Beschaffung bzw. Bereitstellung öffentlicher Infrastruktur zu nutzen. Ziel ist es, durch die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Projekts die Gesamtkosten zu optimieren und damit Effizienzgewinne zu realisieren. So sind beispielsweise in Großbritannien, wo heute rund ein Fünftel aller öffentlichen Investitionen als PPP-Projekte umgesetzt werden, gegenüber einer konventionellen Realisierung durch die öffentliche Hand Effizienzgewinne von bis zu 25 % erzielt worden.

Leasing- und Mietkaufmodelle, welche auch als Finanzierungsmodelle bezeichnet werden, zielen im Wesentlichen darauf ab, Budgetengpässe der öffentlichen Hand durch zeitliche Verschiebung der Belastungen zu umgehen. PPPs im engeren Sinne gehen aber weit darüber hinaus. Ihr Ziel ist es, Effizienzgewinne durch die sich über den gesamten Lebenszyklus des Projekts erstreckende Einbeziehung der Privaten zu realisieren. Die öffentliche Hand soll eine Dienstleistung entweder zu gleichen Kosten in einer höheren Qualität oder bei gleicher Qualität zu niedrigeren Kosten als bei konventioneller Erstellung erhalten. PPP im engeren Sinne beschreibt somit langfristige, vertraglich geregelte Kooperationsformen, die sich über den gesamten Lebenszyklus von der Planung über die Erstellung und das Betreiben einschließlich der Instandhaltung bis hin zur Verwertung erstrecken.