Welterbestadt Regensburg
UNESCO-Welterbestätte seit 2006
Hier liegen nur Minuten zwischen dem Mittelalter und der Moderne:
Da ist die in 1000 Jahren kaum beschädigte Stadtsilhouette mit den gotischen Domtürmen, den wuchtigen Bögen der Steinernen Brücke, stolzen Botschaften aus der Zeit des Immerwährenden Reichstags, Wohntürmen und Patrizierburgen, dem Rathaus mit der Fragstatt oder den geheimnisumwitterten Symbolen des Schottenportals.
Darunter oder dahinter verbergen sich oft römische Fundamente bis hin zu den dunklen Blöcken der Porta Praetoria.
Fast schon neuzeitlich wirkt in diesem Umfeld das Schloss Thurn und Taxis, das mehr Räume bietet als der Buckingham Palace.
Und zwischen all den Salzspeichern und Kaufmanns-Villen, den Kirchen und Klöstern genießen 150.000 Bürger mitsamt 20.000 Studenten die fast südländische Atmosphäre auf sonnigen Plätzen, in teils nur schulterbreiten Gassen, beschaulichen Höfen oder schattigen Biergärten an Donau, Naab und Regen.
Kaum zu glauben, dass die über Jahrzehnte hinweg liebevoll sanierte Altstadt mit Hunderten von Einzelbaudenkmälern erst im dritten Jahrtausend offiziell als UNESCO-Welterbe entdeckt und geschützt wurde. Seitdem allerdings sind mehr Touristen denn je auf den Spuren der Kaufleute, Künstler, Kirchenfürsten, Könige und Kaiser unterwegs. Zumal parallel zur Verleihung des UNESCO-Siegels Papst Benedikt XVI. seine Heimatstadt besuchte und weltweit Abermillionen von Menschen vor den TV-Monitoren tagelang diese Bild von einer Stadt vor Augen hatten ....
