Wirtschaftswachstum

Beim bundesweiten Prognos-Ranking in den Top 5


Die andere interessante Seite der Stadt , die verständlicherweise weniger beachtet wird als die Relikte der reichen Geschichte, ist nicht nur eine der höchsten Wirtshaus-Dichten der Republik, sondern auch auch eine kraftstrotzende Wirtschaft die vorgewiesen werden kann:

  • Mit der zweitbesten Relation Einwohner/Arbeitsplatz nach Frankfurt/M und Top-Plätzen bei Rankings von Prognos & Co.
  • Mit Weltmarktführern wie der Krones AG (Getränkeabfülltechnik) oder der Maschinenfabrik Reinhausen (MR/Schalttechnik).
  • Mit Technologie-Adressen wie Areva, BMW, Continental, Infineon, Osram Optoelektronik oder Siemens, die das Ausbildungs- und Innovationspotenzial von Uni, Klinikum und FH schätzen.
  • Mit einem vielfältigen, im Wortsinn patenten Mittelstand.
  • Mit beschäftigungsstabilen, oberzentralen Institutionen.
  • Und nicht zuletzt mit einer attraktiven Handelslandschaft von den Boutiquen der Altstadt bis hin zum Donau-Einkaufszentrum, das seit vier Jahrzehnten deutschlandweit zu den beständigsten Plattformen zählt.

Auf den Punkt gebracht wurde die Standortqualität in einer zuletzt im März 2007 aktualisierten Studie von Prognos/Handelsblatt. Demnach rangierten zehn bayerische Städte und Landkreise unter den 20 deutschen Top-Regionen. Nach dem Kreis München auf Platz 1 und der Landeshauptstadt selbst folgten Starnberg, Erlangen und Regensburg auf den Rängen 3 bis 5. Wobei attraktive Mittelstädte - so hieß es - im Vergleich mit klassischen Ballungsräumen weitere Vorteile ausspielen könnten: nämlich günstige Kosten und überschaubare Strukturen.

Weiter ging die Serie guter Schlagzeilen mit dem Deutschen Zukunftspreis 2007 für Forscher der Osram Opto Semiconductors GmbH oder mit Bestnoten des US-Marktforschungsinstituts J.D.Powers für die Qualitätsstandards des BMW Werks Regensburg, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Die höchste Wirtschaftsleistung pro Kopf im Kreis der bayerischen Großstädte, eine Verdoppelung der Kaufkraftsumme von 1992 bis 2003, steigende Einwohnerzahlen bei sinkender Arbeitslosigkeit und anhaltende Investitionen in eine intelligente Infrastruktur (Internationale Schule, IRE/BS Institut für Immobilienwirtschaft etc.) versprechen weitere Entwicklungsschübe in der Region. Wobei offene Grenzen zum benachbarten Wirtschaftraum Westböhmen rund um Pilsen sowie der Ausbau der Verkehrsnetze mit dem Autobahnkreuz A 6 Nürnberg-Pilsen/A 93 Regensburg-Weiden Wege in Zukunftsmärkte eröffnen.